Mail verschlüsseln!

In Zeiten der zunehmenden Überwachung der Internetkommunikation ist die Vertraulichkeit der Kommunikation zwischen Mandant und Anwalt via E-Mail gefährdet. Bitte bedenken Sie: Eine unverschlüsselte E-Mail ist wie eine Postkarte. Jeder, der sie unterwegs sieht, kann sie auch lesen.

Der Emailverkehr erfolgt nämlich in einem Klartextformat, sodass Emails während des Transportes jederzeit gelesen werden können. Sie sind in dieser Zeit schutzlos dem Zugriff "interessierter Kreise" ausgesetzt. Schutz bietet also nur eine Verschlüsselung der Emails.

In diesem Zusammenhang höre ich oft von Mandanten und anderen, ihre Angelegenheit sei zu unwichtig und lohne daher den Aufwand einer Verschlüsselung nicht. Dabei wird verkannt, dass es zusätzlichen Schutz gegen eine eventuelle Entschlüsselung bietet, wenn möglichst viel Emailverkehr verschlüsselt erfolgt, da andernfalls die Tatsache der Verschlüsselung die Geheimhaltungsbedürftigkeit einer Email indiziert. Wenn aber auch "unwichtige" Emails verschlüsselt werden, ist der Aufwand, alle Emails, die verschlüsselt sind, zu entschüsseln, um an die "richtige" zu gelangen, erheblich größer und damit eine mögliche Entschlüsselung zumindest wesentlich unattraktiver.

Wer also auch "unwichtige" Emails verschlüsselt, schützt die Geheimhaltung vertraulicher Emails.

Zur Wahrung der Vertraulichkeit haben Sie die Möglichkeit, mir E-Mails zu senden, die mit GNU-PG verschlüsselt sind.

Hierzu benötigen Sie zunächst meinen öffentlichen Schlüssel (public key):

Schlüssel-ID 0x2168CF47

Zur Überprüfung des Schlüssels ist zumindest der Fingerprint des heruntergeladenen Schlüssels mit der nachfolgenden Angabe zu vergleichen.

Der Fingerprint lautet:

3A4E 6233 CE91 7BC4 8C20  EB16 0783 F057 2168 CF47

Zur Installation und Konfiguration von Gnu-PG gibt es eine deutschsprachige Anleitung.

Für Mailprogramme gibt es Plugins, sofern sie nicht GNU-PG ohnehin unterstützen.